Von Unfällen, Zufällen und anderen Glücksfällen

Ja, das passiert. Der Stoff reicht nicht aus, der Schnitt sitzt nicht, man hat sich verschnitten und noch zig anderer Sachen 🙂 aber solange man sich zu helfen weiß, kann sogar aus einer Katastrophe ein Glücksfall werden.

Es wird wohl kein abgeschlossener Beitrag sein. Ich werde wohl immer wieder, je nach Aufkommen 😉 darin schreiben… Mal sehen…

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Also, wie versprochen, es geht weiter 🙂

Rettungsversuch Nr. 4

Ich bin mal auf eine witzige Idee gestossen, ein Vintageschnitt, ein Tellerrock mit einem Sattel, welcher praktisch ohne Nähabfälle zugeschnitten wird.

rock.retro

Aus einem völlig unerfindlichen Grund habe ich den Rock gleich zugeschnitten, ohne Probeteil. Und es ist nichts geworden…. Es gibt keine Fotos von der Katastrophe, und es ist auch gut so 🙂

Nun saß ich da, mit einem 1,5×1,5 m großen Stück sehr teueres und hochwertiges Stoffes mit einem Loch in der Mitte in der Hand und wusste nicht, was ich daraus mache…. Ich habe es erstmal beiseite gelegt und auf eine zündende Idee gewartet. Godetrock habe ich überlegt, eine Weste… Letztendlich habe ich mich für die einfachste Lösung entschieden – einen Tellerrock mit einem elastischen Bund. Dafür habe ich 1 m Bündchenstoff gekauft, den zu Hälfte gefaltet mit mit Overlock angenäht. Nun, es ist nicht unbedingt die Rockform, die mir besonders gut passt, aber zumindest ist der tolle Stoff gerettet!

tellerrock2

 

Rettungsversuch nr. 3.

Es war ein wunderschöner lachsfarbener Baumwollstrick. Leider auch schwer zu handhaben. Auch mit Vorwaschen, mit dem penibelsten Ausmessen und Einhalten des Maschenverlaufs verzog sich der Pullover nach der ersten Wäsche und wurde auch noch zu kurz. Was dann? Nun,  wie man es auch bei kleinen Kindern macht, man stückelt die Ärmel und Säume an. Nur womit? Für den Kontraststoff bin ich ein wenig zu alt 😀 Also bin ich auf die Idee gekommen, anzustricken. Ich hatte noch die Stoffreste, die ich in die einzelnen Fäden aufgeribbelt habe und hatte somit nun das passende Strickgarn. Es blieb noch ein Häkelmuster zu finden und nach einigen Fersehabenden war der Pullover gerettet 😀

pullover.lachs1 pullover.lachs2

Es war mal ein Kleid. Roter Wollmischjersey, sauschick, dazu ein toller, passender Schnitt von Schnittvision…. Alles wäre perfekt, wenn der Stoff sich nicht als absolut kratzig herausgestellt hätte. Auch ein „Ganzkörpervehüterli“ ;-), ein Langärmelunterkleid, konnte keine Abhilfe schaffen. Es blieb so nichts anderes übrig, als das Kleid in der Hüfthohe abzuschneiden, in der Mitte aufzuschneiden und die Kanten mit dem Wellenstich der Overlock zu versäubern. Ob ich die Jacke offen tragen werde, oder mit dem Gürtel, den ich ja noch vom Kleid habe, oder mir ein Verschluss überlege, wird sich im Alltag zeigen:

So sah das Kleid aus:

wasserfallkleidSV

Und das ist die Jacke:

roter kardigan

Und bei dieser Jacke war der Rücken zu schmal. Also aufschneiden, einen Stoffstreifen einfügen, und damit man sich nicht dumm und dämlich rechnet, wie breit der Streifen sein soll, fügt man einfach eine Schnürung hinzu:

wickelpulli.kollage

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2 Antworten zu Von Unfällen, Zufällen und anderen Glücksfällen

  1. Tutti G-Land schreibt:

    Super Rettungsmaßnahmen!

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